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Bild: Microsoft

Sind Konsolen ohne Laufwerk sinnvoll?

MAGIX Music Maker free

Für zwischendurch OK, für größere Projekte unbrauchbar. Der Music Maker ist eines der Hauptprodukte des Softwareentwicklers MAGIX und steht seit jeher für großen Funktionsumfang und stabiler Laufleistung. Der neuste Ableger der beliebten Reihe setzt die Erfolgsgeschichte in gewohnt guter Qualität fort, allerdings – in der Free-Version – mit erheblichen Einschränkungen.

 

 

 


Systemvoraussetzungen

  • Betriebssystem: Win 7/8/8.1/10
  • Prozessor: 2 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2 GB
  • Festplatte: 700 MB für Programminstallation
  • Grafikkarte: Onbard
  • Auflösung: min. 1280x768
  • Soundkarte: Onboard
  • Internetverbindung (ab Plus-Edition)

Hier kaufen (Hersteller-Website)

 

 

Allgemein

Der Name verrät es eigentlich schon, wofür diese Software gedacht ist: das Erstellen von eigenen Songs. Wahlweise mit eigenen Instrumenten selbst aufgenommene Loops oder mit bereits mitgelieferten hochwertigen Soundbausteinen.

Man hat die Wahl, sich eigene Melodien oder ganze Songs zusammen zu stellen oder einfach den Sound-Generator anzuwerfen und sich den eigenen Vorlieben nach einen kompletten Song fertig zusammen setzen zu lassen. Letzteres funktioniert nur mit den mitgelieferten Bausteinen.

Es ist auch möglich, sich mit im Programm befindlichen Instrumenten mehr oder weniger individuelle Tonspuren zu erzeugen. Mehr oder weniger deshalb, da die Abfolge der Töne immer gleich ist und man lediglich einige Einstellungen was den Klang angeht verstellen kann. Zwar bietet MAGIX mit dem MIDI-Editor die Möglichkeit, die Tonfolge zu verändern, allerdings ist dies eine richtige Fummel-Arbeit und für größere Projekte eigentlich nicht zu gebrauchen.

 

Das leidige Thema: Zukauf-Option

Grundsätzlich finde ich es gut, dass MAGIX eine kostenlose, zeitlich unbegrenzte Version auf den Markt bringt, allerdings geht dies zu Lasten des Funktionsumfangs. Das muss einem aber schon im Voraus klar sein.

In der Free-Version stehen einem vergleichsweise wenig fertige Loops, lediglich acht Tonspuren und auch nur drei Instrumente zur Verfügung. MAGIX hat ein bisschen in der Werbetrommel gewühlt und auf ihrer Website geschrieben, dass 425 Sounds und Loops im Produkt enthalten sind. Der Großteil dieser Sounds und Loops entsteht allerdings dadurch, dass ganze Soundkategorien (z.B. Keys, Bass, Guitar) in verschiedenen Tonstufen vorhanden sind. Hört sich zwar im ersten Moment gar nicht mal so schlecht an, jedoch merkt man schnell, dass immer die gleiche Melodie mit der Zeit eintönig wird.

Sollte dies der Fall sein, gibt uns der Hersteller die Möglichkeit für viel Geld, zusätzliche Instrumente und Soundpools zu kaufen. Die Qualität ist, so wie ich MAGIX kenne, bestimmt sehr gut, aber mit knapp 50€ für ein Soundpool und 30€ für ein virtuelles Instrument doch recht teuer. Ich schreibe deshalb „so wie ich MAGIX kenne“, da wir leider nicht die Möglichkeit hatten, diese Soundpools und Instrumente zu testen.

Ob diese Art der Produktpolitik, vor allem bei diesen Preisen, gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Daher ein Tipp von mir: Vergleicht unbedingt die verschiedenen Versionen auf der Herstellerseite. Unter diesem Link seht ihr schön aufgelistet, was in welcher Version alles enthalten ist und könnt euch dann die für euch passende heraussuchen.

 

Das GUI

Die Benutzeroberfläche ist genauso selbsterklärend wie der Softwaretitel und verdient es, in einem Extrapunkt nochmal erwähnt zu werden. Hier ist sich MAGIX treu geblieben und hat das einfache und bewährte Prinzip des Baukastens beibehalten. Man kann Loops beliebig verschieben, die Lautstärke einzelne Spuren direkt beim Erstellen regeln und kann Sounds ineinander übergehen lassen, indem man diese einfach ineinanderschiebt. Also eine kinderleichte Bedienung, die mit ein bisschen rumprobiererei keinerlei Anleitung benötigt. Zusammen mit der sehr stabilen und trotzdem schnellen Arbeitsweise der Software der größte Pluspunkt.


 

  

Fazit

Vorteile Nachteile
+ Kinderleichte Bedienung - Sehr geringer Funktions-/Soundumfang in der Free-Version
+ Sehr übersichtliches GUI - Sehr teure Zukauf-Optionen
+ Stabil und schnell  
+ Hochwertige Soundpools  

Wie bereits eingangs erwähnt eignet sich die Free-Version für kleine Projekte zwischendurch, ist allerdings für größere Angelegenheiten aufgrund des geringen

Umfangs in Sachen Sound und Loops nicht zu gebrauchen. Aber aus Erfahrung lässt sich sagen, dass die größeren Versionen durchaus gut zu Nutzen sind.

Vor allem die einfache Bedienung gepaart mit einer übersichtlichen Oberfläche und dem sehr stabilen und schnellen Verhaltensweise der Software macht diese gerade für Hobby-Musiker sehr attraktiv.

 

 

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