Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 Test

Kaufpreis: 45 €
4.4

Funktionalität

4.5/5

Gameplay

4.3/5

Grafik

4.5/5

Positiv

  • Steuerung wie früher
  • exzellente Skateparks
  • grafisch stark generalüberholt (Unreal-Engine)
  • motivierende Herausforderungen
  • starke Soundtracks
  • Skatepark-Editor inklusive

Negativ

  • Anzahl an Herausforderungen können überfordern
  • 2 Minuten Skaten bisschen altmodisch
  • Crossplay fehlt
Release:14. August 2020
Entwickler: Activision
Modi:  Einzelspieler, Mehrspieler
Plattformen:PlayStation 4, Xbox One, Microsoft Windows (PC)
Besucher Bewertung
[Total: 1 Average: 4]

Viele meinen immer früher war alles besser, doch Activision zeigt mit Tony Hawk’s Pro Skater 1+2, das dass nicht immer so ist. Zahlreiche Remake Spiele sind auch ein direkter griff ins Klo. Doch Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 zeigt, das es auch anders geht.

1. Funktionalität

Umfang:

Tony Hawk’s Pro Skater und Tony Hawk’s Pro Skater 2, welche im Jahr 1999 und 2000 für die Playstation erschienen sind, erhalten eine Neuauflage, welche alle damaligen Level und Aufgaben, die gleichen Charakter der bekannten Pro-Skater sowie eine Reihe Neuzugänge aus der aktuellen Skateboarding-Szene enthalten.

Außerdem findet auch der Create-A-Park-Modus, in dem ihr euren eigenen Skatepark bauen, befahren und Online mit anderen Skatern teilen könnt ins Spiel. Freilich kann auch ein eigener Charakter erstellt und umfangreich bearbeitet sowie ausgestattet werden. Tattoos können angebracht werden und weitere Textilien können im Spiel freigeschalten werden.

Ins Spiel findet der Karriere-Modus, welcher in Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 in zwei sogenannte Touren unterteilt ist. Außerdem kann man im Ranked-Modus skaten. Hierbei besteht die Möglichkeit auf internationalen Leaderboards um Highscore-Rekorde sowie in Speedruns der einzelnen Level anzutreten. Die Multiplayer-Partien bieten hingegen die Option mit Kontrahenten an der Seite zu skaten.

Die Levelziele sind originalgetreu umgesetzt, so kann der erste Skatepark wohl für die meisten direkt gemeistert werden. Da die Level des allerersten Spiels ursprünglich nur fünf Herausforderungen boten, wurden zudem jedem dieser Level neue Ziele hinzugefügt. So müssen etwa in der Mall Spielzeugrobotoer eingesammelt werden oder in der Schule Glocken gefunden werden. Außerdem kann jeder eurer Charaktere in jedem Level bis zu vier Skillpunkte finden. Die vielen Herausforderungen auf den verschiedenen Schauplätzen können einen aber leicht ein wenig überfordern, das Zeitlimit von 2 Minuten macht das ganze dann nicht unbedingt leichter.

Performance: Bei uns auf der PS4 und XBOX lief das Spiel ohne Probleme, längere Ladezeiten kamen teilweise vor aber waren nicht weiter schlimm. Bugs hingegen haben wir keine finden können.

Menüführung und Gestaltung: Das Menü ist gut aufgeteilt und mittels weiteren Untermenüs gut gegliedert.

2. Gameplay

Steuerung: Hierbei gibt es nur zu sagen, es fühlt sich an wie früher! Kenner der Reihe sollten sich hierbei leicht tun, um wieder in das Spielgeschehen hineinzufinden. Beginner werden jedoch ein wenig Frust schieben, wenn sie den ein oder anderen Trick nicht kennen.

Singleplayer und Multiplayer: Beides ist vorhanden. Auch ein Splitscreen-Modus für die ein oder andere Skat-Runde gegen den Kumpel von nebenan ist vorhanden. Allerdings fanden wir es schon ziemlich enttäuschend, dass es keine Crossplay-Funktion gibt. (Konsolenübergreifendes Online Gaming PC vs. Xbox vs. PS).

3. Grafik:

Die Grafik wurde dank der Unreal Engine auf die heutige Zeit angehoben. Und im Vergleich, welchen man ja fast gar nicht wagen möchte, ein Augenschmaus! Die Stages wirken gut dargestellt und sehen doch irgendwie wie früher aus. 1A Arbeit!

Sonstiges: Die Soundtracks von früher konnten wir alle wiedererkennen. Diese lassen sich nun auch frei kombinieren. Schade fanden wir, das bei stürzen kein Blut zu sehen ist. Da wir uns in der Redaktion so ziemlich sicher sind, das im original sehr wohl bei stürzen Blut zu erkennen war.

4. Fazit: Perfekt ist Tony Hawk’s Pro Skater 1+2 nun nicht. Aber für ein Remaster ganz nah dran um perfekt zu sein. Die einzelnen Skateparks wurden schön in die Moderne übertragen und es macht wahrlich Spaß. Schnell fühlt man sich in seine Jugend versetzt. Auch wenn man vergebens über Stunden auf die Fresse fliegt, um die Herausforderungen zu erfüllen wird das Spiel nicht langweilig.